Faktenchecks

In die­ser Rubrik fin­den sich Posts zu ein­zel­nen The­men, die mir in Zei­tungs­ar­ti­keln, auf Dis­kus­si­ons­ver­an­stal­tun­gen oder in den sozia­len Medi­en unter­ge­kom­men sind. Zu die­sem The­men­kreis zäh­len natür­lich auch alle Posts zu Anne Rabe, aber weil das so vie­le sind, habe ich die auf eine spe­zi­el­le Über­sichts­sei­te ausgelagert.

  • Ossis of Colour, Aller­lei­rauh, Mode im Osten und die Todes­stra­fe Ein Model behaup­tet, dass man in der DDR als Macher von Mode­schau­en sein „Leben ris­kiert“ hat. Das ent­spricht nicht der Wahrheit.
  • „His­to­ri­sche Ursa­chen der Frem­den­feind­lich­keit in den neu­en Bun­des­län­dern“: Kom­men­ta­re zu einem Auf­satz von Patri­ce G. Pou­trus, Jan C. Beh­rends und Den­nis Kuck Die­ser Fach­ar­ti­kel von drei His­to­ri­kern ent­hält vie­le Feh­ler und erwähnt einen – mei­ner Mei­nung nach – wich­ti­gen Grund für Natio­na­lis­mus und Frem­den­feind­lich­keit nur am Rande. 
  • Mein Gott, Walt­her! Die DDR als prä-faschis­ti­scher, post-faschis­ti­scher und faschis­ti­scher Staat und über­haupt. Der His­to­ri­ker Ilko-Sascha Kowal­c­zuk lei­tet aus behin­der­ten­feind­li­chen Äuße­run­gen ab, dass die DDR ein prä-faschis­ti­scher Staat gewe­sen sei. Ich dis­ku­tie­re im Bei­trag behin­der­ten­freund­li­che Maß­nah­men und auch ein­zel­ne Bei­spie­le, die zei­gen, dass es zumin­dest in Ber­lin eine grund­sätz­li­che Gelas­sen­heit und Offen­heit Behin­der­ten gegen­über gab.
  • DDR vs. Iran, Fol­ter und Rönt­gen­strah­lung In der Bahn behaup­te­te jemand, in der DDR wur­de Rönt­gen­strah­lung gegen Oppo­si­tio­nel­le ein­ge­setzt. Es gibt dazu sehr inter­es­san­te For­schung, die ich mir mal ange­se­hen habe. 
  • Auf dem Berg der Ahnungs­lo­sen? Blog-Post über den angeb­li­chen Medi­en­kon­sum der Ost­deut­schen Ange­la Mer­kel, die nur das ND zur Ver­fü­gung gehabt haben soll. Gleich­zei­tig wird ein Arti­kel in der taz über nied­ri­ge Leser­zah­len im Osten bespro­chen und ein Bezug zu sol­chen Falsch­be­haup­tun­gen hergestellt.
  • Kin­der­ver­schi­ckung und die DDR? Hier geht es um trau­ma­ti­sche Erfah­run­gen, die Kin­der in der BRD in teils kirch­li­chen Erho­lungs­hei­men bei der so genann­ten Kin­der­ver­schi­ckung gemacht haben. Ich berich­te von mei­nen Erfah­run­gen in DDR-Hei­men, die anders waren, und mache mir Gedan­ken über mög­li­che Gründe.
  • Die Ost-CDU, der Schieß­be­fehl und die Ver­ro­hung Mario Sixs­tus hat getrö­tet, dass man die Tat­sa­che, dass ein CDU-Mit­glied einem poli­ti­schen Geg­ner ein Bild mit Patro­nen geschickt hat, dar­auf zurück­füh­ren kön­ne, dass die Ost-CDU als Block­par­tei für die Mau­er und den Schieß­be­fehl ver­ant­wort­lich sei und dass die Ver­ro­hung aus der unge­bro­che­nen Kon­ti­nui­tät im Per­so­nal der Ost-CDU zu erklä­ren sei. Ich zei­ge, dass die Ost-CDU nicht für den Schieß­be­fehl und die Mau­er ver­ant­wort­lich war und dass es auch kei­ne Kon­ti­nui­tät in der Ost-CDU gab.
  • Müde oder auf­ge­kratzt? Und mit war­mem Bier. Lars Rey­er schreibt über die DDR-Bevöl­ke­rung als homo­ge­ne müde Mas­se. Zur Wen­de war er 12. Sein Vater hat im Schicht­sys­tem gear­bei­tet. Sei­ne Ein­drü­cke decken sich über­haupt nicht mit mei­nen. Die 80er waren die Jah­re von Glas­nost und Pere­stroi­ka. Es gab Kunst und Kul­tur, Auf­bruch und Wider­stand. Rey­er behaup­tet die Men­schen hät­ten nichts gehabt, was ihnen wirk­lich selbst gehör­te. Das ist klar falsch. Ich habe mir Gehalts­sta­tis­ti­ken ange­se­hen. 1988, kurz vor Schluss, wur­den noch die Ein­kom­mens­da­ten von 2,4 Mil­lio­nen Indus­trie­ar­bei­tern erhoben.